Rezension: Samantha Young - "Every Little Thing: Mehr als nur ein Sommer"

Seiten:

 512

 

 Übersetzer:

 Sybille Uplegger

 

 Verlag:

 Ullstein Taschenbuch

 

 Klappentext:

 "Bailey Hartwell heißt genauso wie der Ort, an dem sie lebt: Hartwell, Delaware. Sie stammt aus einer der ältesten Familien der Stadt und könnte sich nie vorstellen, ihre kleine Pension dort aufzugeben. Doch der gutaussehende Ex-New Yorker Vaughn Tremaine macht ihr als Manager eines Luxus-Hotels das Leben schwer. Wann immer sich die beiden treffen, gibt es Streit – auch wenn die sexuelle Spannung zwischen ihnen kaum zu leugnen ist. Doch als Bailey eine schlimme Entdeckung macht, erweist sich ausgerechnet Vaughn als Fels in der Brandung. Kann es sein, dass sie sich in ihm getäuscht hat? Oder bringt die Nähe zu Vaughn ihr Herz erst recht in Gefahr?"

Quelle: Ullstein Taschenbuch

In Hartwell können Träume wahr werden - vor allem die, in denen es sich um die Liebe dreht. Das Pier mit seiner Promenade kommt in vielen Geschichten und Sagen vor.

 

Bailey Hartwell ist der Spross der ältesten Familie im Ort - und somit der Familie, durch die die Stadt ihren Namen hat.

Seit einigen Jahren ist Bailey in einer Beziehung mit Tom und zufrieden mit ihrem Leben. Sie leitet eine Pension an der Promenade und einzig ihr Konkurrent Vaughn mit seinem schickimicki Hotel bringt sie zur Weißglut.

 

Doch dann erwischt Bailey Tom in Flagranti mit der Freundin seines Arbeitskollegen und ihre Zukunftsvorstellung zerplatzt wie eine Seifenblase.

Als dann auch noch ihre Schwester überraschend in Hartwell aufkreutzt und ihren Anteil an der Pension fordert, weiß Bailey nicht mehr, wie sie die Siuation bewältigen soll.

 

Ausgerechnet Vaughn steht ihr in dieser Zeit am meisten bei und gibt ihr wieder das Gefühl begehrenswert zu sein. Doch kann sie ihm vertrauen?

 

 

Auf die Autorin Samantha Young ist immer Verlass. Ich habe fast alle ihre Bücher gelesen, verschlungen und geliebt. So auch beim zweiten Band der Hartwell-Love-Stories. Den ersten Band "The Real Thing - Länger als eine Nacht" mochte ich schon sehr, aber "Every Little Thing - Mehr als nur ein Sommer" hat mich förmlich unmgehauen. Ich hoffe wirklich sehr, dass die Autorin diese Reihe bald weiterführt, denn ich möchte mehr lesen von den Einwohnern dieses kleinen, urigen Städtchens.

 

Bailey mochte ich bereits im ersten Band aufgrund ihres freundlichen, loyalen und manchmal bissigen Charakters. Vaughn hat ebenfalls bereits gezeigt, dass die Bewohner von Hartwell sich auf ihn verlassen können, wenn es brenzlig wird. Ich mochte das Knistern zwischen den beiden Protagonisten sehr, vor allem, wenn sie sich einen Schlagabtausch nach dem anderen geliefert haben. Meiner Meinung nach ergänzen sich beide perfekt und ich glaube, es wird nie langweilig zwischen ihnen.

Interessant war auch der Einblick in Baileys Liebesvergangenheit und wie jeder der beiden zu dem geworden ist, der sie jetzt sind.

 

Schön war es aber auch, die anderen Bewohner wieder "zu treffen" und zu sehen, wie sie sich weiterentwickelt haben und immernoch aufeinander Acht geben. Jeder dort hat einen Platz in dieser Gemeinschaft und sie stehen füreinander ein, komme was wolle. Solche Freundschaft und Anerkennung wünscht man sich heutzutage oftmals vergebens. Wie gut, dass es so etwas wenigstens in Geschichten zu finden gibt.

 

Alles in allem kann ich nur sagen, dass mich "Every Little Thing - Mehr als nur ein Sommer" vollends begeistert hat (und das kommt wahrhaftig nicht oft vor, dass ich nicht viel zu meckern habe!) und ich mich wie immer auf weitere Geschichten von Samantha Young freue.

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