Rezension: Jessica Hawkins - "First Taste: Eine Nacht ist nicht genug"

Seiten:

515

 

Übersetzer:

Nina Bellem

 

  Verlag:

Ullstein Forever

 

 Klappentext:

 "Andrew Beckwith hat sein Herz bereits an ein Mädchen verschenkt – und zwar für immer. Als vor sechs Jahren seine Tochter Bell geboren wurde, hat er sein Bad Boy-Leben aufgegeben. Seitdem ist er überzeugter Single. Denn als Bells Mutter die beiden verließ, schwor Andrew nie wieder eine Frau so nah an sich heran zu lassen, dass er oder Bell verletzt werden könnten. Amelia Van Ecken ist unabhängig, clever und tough; und Inhaberin eines hippen Hochglanzmagazins für Frauen. Außerdem steckt sie gerade mitten in einem schmutzigen Scheidungskrieg. Da bleibt keine Zeit für Sex geschweige denn Liebe. Eher vergräbt sie sich in Arbeit. Aber als Amelia und Andrew sich zufällig über den Weg laufen, springt der Funke sofort über. Sie sind aus verschiedenen Welten, aber die Anziehung zwischen den beiden ist unüberwindbar. Perfekte Voraussetzung also für einen One-Night-Stand. Es ist ja nicht so, dass Gegensätze sich anziehen würden… "

Quelle: Ullstein Forever

Andrew ist alleinerziehender Vater. Er liebt seine Tochter Bell über alles und möchte sie vor allem Schlechten beschützen. Als sie das Wochenende bei seiner Schwester und ihrem Mann verbringen soll, fällt es ihm schwer, sich von seiner Tochter zu trennen.

Im Büro seiner Schwester wird er fälschlicherweise von ihrer Chefin für einen Handwerker gehalten, der das Klo reparieren soll.

 

Amelia Van Ecken ist auf den ersten Blick zickig, herrisch und egozentrisch. Dennoch fasziniert ihn diese Frau. Er möchte hinter die Fassade blicken - und vor allem findet er sie unglaublich anziehend.

Amelia Van Ecken ist Chefin eines Frauenmagazins und versucht tough durchs Leben zu geben. Für Männer hat sie momentan eigentlich nicht viel übrig, da sie in einem Scheidungskrieg mit ihrem zukünftigen Ex-Mann steckt.

 

Trotz der "einfachen" Kleidung Andrews kann sie nicht von der Hand weisen, dass darunter ein attraktiver Körper steckt. Eventuell sogar mehr...

Andrew überrascht sie und bringt sie zum Lachen, ein Gefühl, dass Amelia schon lange nicht mehr kannte.

 

Doch sie kommen aus verschiedenen Welten - kann es mehr zwischen den beiden geben als gegenseitige Anziehungskraft und ein One-Night-Stand...?

 

 

"First Taste - eine Nacht ist nicht genug" war mein erstes Buch der Autorin Jessica Hawkins. Ich muss ehrlich gestehen, dass es wohl vorerst das letzte Werk war, welches ich von ihr gelesen habe.

Die Thematik hat mich angesprochen und der Einstieg in die Geschichte war auch noch in Ordnung, jedoch verliert sich die Autorin in langatmigen und auch langweiligen Details un und Beschreibungen, dass die Geschichte statt prickelnd oft ermüdend wirkt.

 

Dies konnte ich wirklich nicht lange aushalten. Von daher ist es das erste Buch seit langem, welches ich abgebrochen habe. Das tut mir persönlich leid, aber ich genieße meine Lesezeit lieber, statt mich durch eine Geschichte zu quälen.

 

Die Charaktere wirken zunächst sehr gut, jedoch kippte meine Meinung genauso schnell wieder, insbesondere Amelia betreffend.

Andrew ist ein wirklich liebevoller Vater. Er sorgt sich um sein Kind und ein kleiner Teil von ihm hat den Schmerz über den Weggang von Bells Mutter immernoch nicht verkraftet. Vor allem wegen seiner Tochter schmerzt es ihn. Ich kann dies sehr gut nachvollziehen, denn als Elternteil sein Kind im Stich zu lassen, ist unterste Schublade.

 

Ansonsten ist Andrew ein Mann, der weiß, was er möchte und es dann auch ausspricht. Er nimmt selten ein Blatt vor den Mund. Das macht ihn sympathisch, er trägt sein Herz auf der Zunge.

 

Amelia war für mich leider auch auf den zweiten Blick eine unglaublich blöde Zicke. Entschuldigt die Wortwahl. Sie war mir von Beginn an unsympathisch und ist selbst mit dem Backround-Wissen bezüglich ihrer Scheidung etc. immernoch ein unausstehlicher Mensch. Ich mochte sie kein Stück und ich weiß auch, dass sich dies hier widerspiegelt. Dennoch kann ich nichts für meinen persönlichen Eindruck und bin ehrlich wie immer in meinen Rezensionen.

Insgesamt konnte mich "First Taste - eine Nacht ist nicht genug" also so gar nicht überzeugen.

 

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