Kurzrezensionen: Megan Erickson - "Dirty Thoughts: Jenna & Cal" & Megan Erickson - "Dirty Talk: Ivy & Brent"

Seiten:

336

 

Übersetzer:

Sybille Uplegger

 

  Verlag:

Ullstein Verlag

 

 Klappentext:

 "Mit allem hätte Cal gerechnet, aber nicht damit, dass Jenna nach über zehn Jahren plötzlich in seiner Autowerkstatt steht. In der Highschool waren die beiden ein Paar, doch dann ging Jenna weg. Verließ Cal, der sich um seine kleinen Brüder kümmerte und die Werkstatt seines Vaters am Leben hielt.
Und jetzt ist sie wieder da, als selbstbewusste Frau frisch aus New York, um in der Firma ihres Vaters zu arbeiten. Und auch aus dem Jungen Cal ist ein tougher Mann geworden, der nicht nur über einer Motorhaube verdammt heiß aussieht, sondern eigentlich einen sehr weichen Kern hat. Von der Anziehung zwischen ihnen ist nichts verloren gegangen. Aber immer noch stehen die Ereignisse von damals zwischen ihnen. Doch dieses Mal lässt Jenna nicht zu, dass ihr Glück zerstört wird. "

Quelle: Ullstein Verlag

Cal Payton hat ein einziges Mal geliebt. In der Highschool dachte er, Jenna wäre die Liebe seines Lebens. Doch sein Herz wurde gebrochen. Seitdem geht er griesgrämig und schroff durchs Leben. Selbst seinen Wunsch nach einer Motorradwerkstatt hat er zurückgesteckt, da er sich um die Werkstatt seines Vaters "Payton & Sons" kümmern muss.

 

Doch nun ist Jenna zurückgekehrt, um ebenfalls in der Firma ihres Vaters zu arbeiten. Selbstbewusst, schön und erfolgreich - und doch nicht glücklich. Denn etwas fehlt in ihrem Leben. Der Mann, den sie nach wie vor liebt.

 

Aber die Vergangenheit holt das Paar ein und auch die Zukunft ist ungewiss. Werden die beiden ihre Probleme überwinden können?

 

 

Megan Erickson hatte ich bislang so gar nicht auf dem Schirm. Die Autorin hat mich jedoch positiv überrascht. Neben vielen Büchern in diesem Genrebereich, die sich um den klassischen erfolgreichen Businessprotagonisten drehen, ist ein Mechaniker mit einem Traum und einem großen Herzen doch eine willkommene Abwechslung.

 

Vor allem Cal hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Er kümmerte sich aufopferungsvoll um seine beiden jüngeren Brüder und hat sie - obwohl er selbst noch ein Kind war - zu freundlichen Erwachsenen großgezogen. Ich konnte seinen Herzschmerz förmlich spüren und das er viele Gefühle in sich verschlossen hat. Wenn er das nicht getan hätte, wäre er wohl mit der Zeit daran verzweifelt.

Jenna ist auch ein gut beschriebener Charakter, jedoch blieb sie mir im Vergleich zu Cal etwas schwächer in Erinnerung. Die Nebencharaktere, welche sich gut in die Geschichte einfügen, verbinden die Handlung zu einem großen Ganzen.

 

Insgesamt war die Geschichte unterhaltsam und eine frische Abwechslung. Jedoch fehlte mir manchmal der gewisse Pepp und auch der Schluss war für mich sehr schnell abgehandelt, wenn man im Vergleich die Vorgeschichte bedenkt. Alles in allem jedoch werde ich die Autorin im Hinterkopf behalten.

Seiten:

304

 

Übersetzer:

Sybille Uplegger

 

  Verlag:

Ullstein Verlag

 

 Klappentext:

 "Brent Payton arbeitet hart und will am Abend seinen Spaß haben. Sein Ruf als Player eilt ihm stets voraus. Dabei steckt hinter der Fassade des Draufgängers viel mehr. Nur dass das niemand sieht. Bis Ivy plötzlich in der Tür steht, mit ihren wallenden Haaren und großen braunen Augen. Und weil sie die Schwester seiner neuen Kollegin in der Autowerkstatt ist, darf zwischen den beiden eigentlich nichts laufen. Das führt natürlich dazu, dass Brent sie nur noch mehr will.
Doch Ivy hat den Männern abgeschworen. Zu oft und zu lange bestimmte ein Mann ihr Leben - und das ihrer kleinen Tochter Violet. Damit ist jetzt Schluss, sie steht auf eigenen Beinen. So weit, so gut. Bis sie bei einem Besuch in der Werkstatt Brent trifft. Und plötzlich möchte sie all ihre Prinzipien über Board werfen .."

Quelle: Ullstein Verlag

Brent Payton arbeitet in der Werkstatt seines Vaters mit ihm und seinem Bruder. Er ist der mittlere Bruder, das Sandwich-Kind, passt nirgendwo richtig rein und ist quasi der Quatschkopf der Familie. Nie ernsthaft, nie verpflichtend. Er ist in der ganzen Stadt als Schwerenöter und Frauenheld bekannt. Keine Dame interessiert ihn mehr als eine Nacht.

Bis ihm die Schwester seiner Arbeitskollegin begegnet.

Die junge Mutter Ivy ist sofort fasziniert von Brent. Jedoch kennt sie diesen Schlag Mann und weiß, dass sie sich von ihm fernhalten muss. Sie möchte endlich irgendwo Wurzeln schlagen und kein Mann sollte ihnen das ruinieren.

 

Brent hatte noch nie solche Gefühle und ist mehr als überrascht von sich selbst. Doch er ist sich sicher, Ivy ist es wert, ein Risiko einzugehen. Und nicht nur die junge Frau erobert sein Herz, auch ihre Tochter Violet hat sich schon längst hineingeschlichen.

 

 

Der zweite Teil der Mechaniker-Reihe, "Dirty Talk: Ivy & Brent" von Megan Erickson ist wie der erste Band gefühlvoll, amüsant - und vor allem: unterhaltsam.

Die Chemie zwischen den beiden Protagonisten stimmte wesentlich besser als in "Dirty Thoughts: Jenna & Cal".

Man hatte das Gefühl, dass Brent, wie auch Ivy, ein eingespieltes Team sind.

Jedoch könnte man fast sagen, dass es wir hier vier Protagonisten haben, denn zu Ivy gehört untrennbar ihre Tochter Violet und ihre Schwester Alex. Besonders die familiären Szene zwischen der kleinen Patchwork-Familie, aber auch zwischen den zwei Schwestern und dem Kind, sind einfach herzlich, süß und erwärmten mir das Herz. Vor allem Brents Entwicklung vom Schwerenöter und Dauerspaßvogel zum ernsthaften Familienmensch und Liebhaber ist interessant mitzuerleben. Man merkt förmlich, wie er als Charakter aus sich herauswächst und reifer wird.

Der Schreibstil der Autorin ist wie nicht anders erwartet, da bereits bekannt, sehr flüssig und angenehm. Megan Erickson schafft es in diesem Band sogar noch besser, Gefühle an den Leser zu transportieren.

Ich bin gespannt, welche Bücher von ihr ins Deutsche übersetzt werden, denn ich werde sie mit Sicherheit lesen.

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