Kurzrezensionen: J. Lynn - "Tempting Love: Homerun ins Glück" & J.P. Monninger - "Liebe findet uns"

Seiten:

288

 

Übersetzer:

Friederike Ails

 

  Verlag:

LYX

 

 Klappentext:

 "Baseball-Star Chad Gamble bekommt Bridget Rogers nicht mehr aus dem Kopf. Unbeeindruckt von seiner Berühmtheit ist sie so ganz anders als die Frauen, mit denen der Playboy sich bisher amüsiert hat. Und als die beiden sich zufällig in einem Restaurant begegnen, ist ihr Wiedersehen leidenschaftlich, stürmisch - und bleibt nicht unbemerkt. Als am nächsten Tag Fotos von ihrem Kuss in der Klatschpresse auftauchen, hat sein Verein genug: Chad muss Bridget als seine feste Freundin ausgeben - oder er verliert seinen millionenschweren Vertrag. Chads Zukunft liegt in Bridgets Händen, die für ihn undurchschaubar ist wie niemand sonst."

Quelle: LYX Verlag

Chad Gamble ist ein Mann, der weiß, was er will. Meistens bekommt er es auch. Besonders wenn es sich um eine bestimmte Frau handelt. Dies hat ihm schon einige Probleme geschaffen und er gilt als notorischer Schwerenöter und sein Ruf steht auf dem Spiel.

Die Begegnung mit Bridget Rogers bleibt ihm aber in Erinnerung, da sie unglaublich heiß und feurig war - aber abrupt endete.

Seitdem geht sie Chad nicht mehr aus dem Kopf.

 

Bis er sie durch einen puren Zufall in einem Restaurant wiedersieht. Die Anziehung können beide nicht leugnen und so kommt es zu einem leidenschaftlichen Kuss. Dieser bleibt der Klatschpresse nicht verborgen und der Verein des Baseball-Stars stellt ein Ultimatum: Entweder, er schafft klare Verhältnisse und stellt eine feste Freundin vor oder er verliert seinen Millionenvertrag.

Doch wird sich Bridget auf einen Deal einlassen? Und was ist, wenn die junge Frau dem Baseballspieler doch mehr unter die Haut geht als gedacht? Könnte aus einer Fake-Beziehung eine echte werden?

 

 

J. Lynn ist wie schon häufiger erwähnt, eine meiner Lieblingsautorinnen. Sie schafft es immer mich zu unterhalten. In ihrer gewohnt humorvollen und angenehmen Schreibweise fliegen die Seiten nur so dahin.

 

Protagonist Chad ist zu Beginn doch recht... wie soll ich es nur ausdrücken? Arrogant? Selbstverliebt? Fast schon schnöselig? Er ist jedenfalls sehr von sich überzeugt und kann die Abfuhr, die er von Bridget im letzten Moment kassiert, nur schlecht verkraften. Es mag sein, dass das Knistern zwischen den beiden ihm in Erinnerung geblieben ist. Aber der Jagdinstinkt dieses Mannes war wohl auch geweckt.

 

Bridget ist eine freundliche und liebenswerte Person, die auf den ersten Blick das genaue Gegenteil von Chad darstellt. Doch im Laufe der Handlung lässt sich erkennen, dass die beiden sich zwar gut ergänzen, aber in anderen Belangen auch eine explosive Mischung entsteht.

 

Insgesamt hat mich die Geschichte amüsiert und hat mir ein gutes Gefühl vermittelt. Es ist nicht eine der besten Geschichten der Autorin, aber ich habe sie dennoch genossen.


Seiten:

416

 

Übersetzer:

Andrea Fischer

 

  Verlag:

Ullstein Verlag

 

 Klappentext:

 "Es ist der eine letzte Sommer nach der Uni, bevor das echte Leben beginnt. Heather reist mit ihren zwei besten Freundinnen durch Europa. Sie liest Hemingway, lässt sich durch die Gassen der Altstädte treiben. Dass sie Jack begegnet, hätte sie nicht erwartet. Und schon gar nicht, dass sie sich unsterblich in ihn verliebt. Er folgt Stationen aus dem alten Reisetagebuch seines Großvaters. Es ist sein Ein und Alles, und Jack beginnt die Schätze daraus mit Heather zu teilen. Die beiden besuchen die unglaublichsten Orte und verbringen die schönste Zeit ihres Lebens. Bis Jack völlig unerwartet verschwindet. Heather ist verzweifelt, wütend. Was ist sein Geheimnis? Sie weiß: Sie muss ihn wiederfinden."

Quelle: Ullstein Verlag

Heather und ihre Freundinnen Amy und Constance kommen frisch von der Universität und machen als Abschluss vor dem neuen Lebensabschnitt eine Reise. Mit dabei ist immer Hemingway und die drei jungen Frauen erkunden die Altstädte Europas.

 

Im Zug nach Amsterdam begegnet Heather Jack und beide sind sofort fasziniert voneinander. Die Begegnung haben beide nicht erwartet und umso weniger, dass sie sich sofort hemmungslos verlieben.

 

Der junge Amerikaner folgt den Spuren seines Großvaters, indem er die Orte aufsucht, die dieser in seinem alten Reisetagebuch beschreibt. Es ist sein größter Besitz und er teilt diesen mit Heather.

 

Auch zeigt Jack Heather, wie man das Leben genießt und hinter den Fassaden beinahe unwirkliche Entdeckungen machen kann.

Heather und Jack sind wie füreinander geschaffen. Sie planen ihre gemeinsame Zukunft und die junge Frau kündigt ihren Eltern bereits an, dass sie jemanden mit nach Hause bringt.

 

Aber als die beiden am Flughafen sind und auf den Aufruf warten, verschwindet Jack und lässt Heather mit gebrochenem Herzen, Unverständnis und vielen Fragen zurück. Was bleibt, ist das Reisetagebuch seines Großvaters.

 

Egal, was die junge Frau tut, sie kann Jack nicht vergessen. Und als sie durch seinen besten Freund hinter sein Geheimnis kommt, macht sich Heather auf die Suche nach ihm, in der Hoffnung, ihn rechtzeitig zu erreichen...

 

 

J. P. Monninger konnte mich mit "Liebe findet uns" mehr als verzaubern. Die leicht poetische Sprache und das Talent, auch unscheinbare Dinge faszinierend und herausragend zu beschreiben, war für mich entzückend.

Ich habe die Geschichte förmlich inhaliert und wollte einfach nur in den Zug steigen und die wunderbaren Orte kennenlernen und mit eigenen Augen sehen. Fühlen, was die beiden gefühlt haben.

 

"LIebe findet uns" brachte mich zum Nachdenken. Man weiß nie, wie viel Zeit einem selbst oder einem anderen bleibt. Man sollte Gefühle nicht unausgesprochen lassen. Man sollte Reisen oder gemeinsame Termine nicht aufschieben oder zur Gänze streichen. Du weißt nie, was passiert.

Aber Erinnerungen... Egal, ob es die sind, die du anderen Menschen hinterlässt oder die, die du in dir trägst. Erinnerungen bleiben bestehen. 

 

Die Protagonisten sind zuerst schwer einzuschätzen. Heather kontrolliert und plant gerne Situationen. Ist aber auch - oder vielleicht gerade deshalb - sehr blauäugig und naiv. Doch auch sie entwickelt sich und merkt, dass es Dinge gibt, die man einfach nicht kontrollieren kann und die nicht in ihrer Hand liegen.

Jack wirkt zu Beginn und auch zwischendurch teilweise überheblich, fast schon eingebildet. Er redet gern. Er redet viel. Und manchmal weiß man erst zum Schluss, was er eigentlich mit einem bestimmten Monolog sagen möchte.

 

Doch dennoch sind die beiden ein wundervolles Paar und ich habe mich nicht nur in die Zwei verliebt, sondern vor allem in die Geschichte. Von daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung und ich bin gespannt auf weitere Geschichten von J.P.Monninger.

 

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